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Schrazelrundweg in Arnschwang

Dieser Weg führt mit 29 Hinweisschilder durch den Ort Arnschwang. Wenn man den Schilder in der laufenden Reihenfolge von 1 bis 29 folgt, ergeben die Buchstaben nacheinandergereiht ein Lösungswort.  Einen Prospekt mit der genauen Wegbeschreibung erhalten Sie im Verkehrsamt Arnschwang.
 
Arnschwang hat bekanntlich eine Schrazelvergangenheit
Diese Symbolfigur der Waldschrazel soll auch auf die Arnschwanger Besonderheiten verweisen. Der Labyrinthbrunnen am Dorfplatz soll auch die geheimnisumwitterten Schrazelgänge symbolisieren.

Schrazellöcher nennt man im Volksmund die künstlich angelegten Höhlen, von denen der alte Ortskern von Arnschwang früher regelrecht durchzogen war. Sie sind noch immer von Geheimnissen umwittert, denn niemand kennt die wirkliche Bedeutung dieser Erdställe. Vor allem die Kinder glauben gern, was ihnen die Großeltern über die Schrazellöcher erzählen: Zwerge – Schrazeln also – sollen in diesen unter­irdischen Gängen gelebt haben. Die Sage erzählt, der Wirt von Arnschwang habe jeden Abend einen angeschnittenen Laib Brot und ein scharfes Messer für die Schrazeln bereitgelegt. Als Gegenleistung räumten sie jede Nacht die Wirtsstube sauber auf. Die Menschen hüteten sich davor, die freundlichen Kobolde bei ihrer Arbeit zu beobachten, denn sonst wären die treuen Geister für immer ausgeblieben – so, wie es die Heinzelmännchen von Köln in der Geschichte von der neugierigen Schneidersfrau taten. Ein Schrazelloch kann noch im Gasthaus „Zum Wirt“ am Dorfplatz in Arnschwang besichtigt werden.

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Der „Räuber-Heigl-Wanderweg"

Dieser Weg führt zu den Originalplätzen, wo der Räuber vor etwa 160 Jahren sein Unwesen trieb. In der dazugehörenden Wanderkarte wird der fünfzehn Kilometer lange Rundweg detailliert beschrieben. Er ist in zwei Schleifen aufgeteilt, dazu sind Zwischenziele eingetragen, an denen man sich einen Stempel eintragen lassen kann und am Ende im Verkehrsamt die „Räuber-Heigl-Wandernadel" für vier Mark erwerben kann.

 
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