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Der Almberg (1139 m)
Der grenznahe Winkel zwischen Mauth, Philippsreut und Bischofsreut liegt überall zwischen 800 und 1.000 m hoch. Höchster Punkt des Gebietes ist der Almberg, der seine Besucher mit prächtiger Aussicht über den Waldwinkel belohnt.

Seinen Namen hat der Almberg wohl im späten 17. Jahrhundert bekommen. Zu dieser Zeit unterhielten die fürstbischöflich-passauischen Grundherren in Heldengut bei Kreuzberg eine Schweizerei (Viehwirtschaftsgut). Die Wiesenflächen in den Hochlagen wurden als "Alm" genutzt. 1809 wurde zwei Familien auf der Alm angesiedelt. Heute gibt es dort eine Einkehrmöglichkeit.

Wanderwege:
Mehrere örtliche Wanderwege erschließen die Wälder des Almberges. Der Wanderweg Nr. 4 läuft über den Gipfel, der Fernwanderweg E 6 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Ostflanke des Almberges.

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Waldlehrpfad
Ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende und Wanderfreunde.
Für Kinder wurde am Eingang zum Waldlehrpfad ein Spielplatz angelegt.
Neben der Gesamtanlage mit den schönen Wegen und Ruhebänken bietet der Waldlehrpfad
mit seinen Steinfindlingen etwas Besonderes.

Sternsteinhofhütten
Diese Hütten wurden für Aufnahmen des Films "Sternsteinhof" nach dem gleichnamigen Roman von Ludwig Anzengruber errichtet. Die Welturaufführung fand im März 1976 hier in Griesbach statt. Danach wurden die beiden Holzhäuser umgebaut und dienen heute kleinen Veranstaltungen und Festen.

Münzfelsen
Benannt nach einem im Jahre 1929 ungewöhnlichen großen Münzfund.
Der Fundort, ein Nagelfluhfelsen, liegt im sog. Hasenbergersteig, einer vermutlich früheren Hochstraße, im Bereich des jetzigen Waldlehrpfades. Es wurden hier ca. 5000 Münzen (der ältesten wird ein Alter von 1000 Jahren zugeschrieben) in Tonurnen entdeckt. Der Zeitpunkt des Verstecks wird einige hundert Jahre vor dem Dreißigjährigen Krieg angenommen. Der Fund wurde der Staatl. Münzsammlung in München zugeleitet.

Teufelsfelsen
Ist eine im Endtertiär entstandene natürliche Felsbildung, die zu allen Zeiten einen Anziehungspunkt für Menschen darstellte. In der Altsteinzeit diente sie als Wohn- und Kulthöhle. Die Abbildungen im Innern werden als einzige bekannte Felsmalerei in Deutschland bezeichnet. Die ältere Malerei stellt eine Habergeiß dar, die Tiere und Menschen im Umfeld sind wohl erst nachfolgend entstanden. Am südlichen Eingang ist der Stein für die Darstellung eines trächtigen Rindes reliefartig bearbeitet.

 
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